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March8 2 
Die Nahrungsproduktion, vom Anpflanzen, über das Verarbeiten bis zur Zubereitung, liegt in den Händen von Frauen und Mädchen. (SLE Togo 2018)

Das ungenutzte Potential arbeitender Frauen

Frauen und Mädchen sind eine treibende Kraft in den ländlichen Ökonomien in Subsahara Afrika. Ein Fokus auf die Ausbildung von Frauen trägt dazu bei, Afrikas ungenutztes Potential in der Agrarwirtschaft zugunsten von Ernährungssicherheit, Armutsbekämpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen zu nutzen. Frauen spielen eine bedeutende Rolle in der Nahrungsproduktion, -verarbeitung und im Lebensmittelhandel in Subsahara Afrika. Sie stellen die Hälfte der landwirtschaftlichen Arbeitskraft. Doch trotz ihrer wichtigen Rolle für die Wirtschaft, ist der Zugang für Frauen und Mädchen zu Bildung und Ausbildung immer noch begrenzt.

Einige afrikanische Länder haben beachtenswerte Fortschritte gemacht. In Ruanda haben Frauen laut Verfassung ein Recht auf gleiche Bezahlung, Gesundheitsversorgung und Bildung. Rund 60% der Parlamentsmitglieder sind Frauen. Obwohl die Gender Gap in der Politik geschrumpft ist, gibt es keine Anzeichen dafür, dass Frauen und Männer in der Bildung tatsächlich dieselben Chancen haben. Ein Blick auf die Zahlen von Schuleinschreibung und Schulabschluss zeigt, dass Frauen immer noch drei bis viermal weniger vertreten sind. (Rukazambo 2013, zitiert in: the AESIF 2015-2025 of NEPAD/CAADP).

Dieses Jahr kooperiert das SLE mit dem von der GIZ unterstützten PanAfrican Reform Processes in Agricultural Development (NEPAD/CAADP). 11 Junior Experten, 2 Teamleiter und mehrere Forschungskollegen aus Benin, Togo, Uganda und Ruanda werden die Vorteile und Herausforderungen untersuchen, die durch die Integration des Privatsektors bei der Ausbildung von Arbeitskräften für den Landwirtschaftssektor entstehen. In Workshops werden Trainingsinstitute, private Unternehmen und Jugendliche, allen voran Frauen und Mädchen, neue Geschäftsmodelle entwickeln. Das SLE erwartet, durch diese Arbeiten einen Teil zur Geschlechtergleichheit und sozial inklusiven Bildung in diesen Ländern beizutragen.

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