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SLE Studie auf 4. Internationaler Cassava Konferenz vorgestellt

Letzte Woche fand die 4. Internationale Cassava Konferenz der Global Cassava Partnership of the 21st Century (GCP21) in Cotonou, Benin statt. Unterstützt durch den SLE Freunde und Förderverein e.V., stellte SLE Alumni Peggy Günther die Ergebnisse der SLE Auslandsstudie zur Wertschöpfungskette von Cassava in Malawi vor.

Die internationale Cassava Konferenz wird alle drei Jahre abgehalten und ist eine einzigartige Möglichkeit für Wissenschaft, Technik, Agrikultur und Industrie sich untereinander über Cassava (auch Maniok) auszutauschen. Dieses Jahr war das Thema der Konferenz "Cassava Transformation in Africa" und betonte dabei die Bedeutung von Cassava als Lebensmittel für Afrika. Cassava wird auf etwa 24 Millionen Hektar Land in 105 Ländern weltweit angebaut. Während der fünftägigen Konferenz kamen über 450 Besucher. Das Programm reichte dabei von Samensystemen über Genforschung bis hin zu Ernährungssicherheit. Neben Plenumsdiskussionen und Poster Sessions gab es auch ein Rahmenprogramm mit zum Beispiel einer Fotoausstellung zu Cassava und einer Verkostung verschiedener regionaler Gerichte. Außerdem wurde ein Ausflug zu Cassava-Felder angeboten.

SLE Alumni Peggy Günther präsentierte im Rahmen der Konfernez die SLE Auslandsstudie "Cassava in Malawi - traditional staple food or new cash crop? Exploring the impact of gender on decision-making of smallholders". Ihre Pärsentation wurde als die Beste der Session zu Gender & Youth ausgezeichnet. 

Der konzeptuelle Ansatz und die innovativen Methoden kamen beim Publikum gut an. Während sich die SLE Studie mit agrikulturellen Innovationen in der Cassava-Wertschöpfungskette beschäftigte, konzentrierte sich Peggy Günther in ihrer Präsentation auf die Geschlechterdimension des Cassava-Anbaus in Malawi. Die SLE-Auslandsstudie entstand letztes Jahr im Auftrag der GIZ-BEAF und in Zusammenarbeit mit dem International Institute of Tropical Agriculture (IITA Malawi), welches das führende Forschungsinstitut für Cassavazucht ist, und dem GIZ Green Innovation Centre Malawi. Die GIZ unterstützt besonders Kleinbauern in ihrem Bemühen neue Cassavasorten anzubauen, welche auf verschiedene Arten verwendet werden können. Da Cassava einerseits Nahrung als auch Einnahmequelle der Bauern ist, sind auch traditionelle Geschlechterrollen mit dessen Anbau verbunden. Demnach werden männliche Bauern mit Cassava als Einnahmequelle assoziiert, während Frauen mit Cassava als Nahrungsquelle assoziiert werden. Die Studie stützt die These, dass diese Geschlechterrollen in Malawi existieren. Allerdings streben sowohl Frauen als auch Männer danach, Teil der Wertschöpfungskette zu sein. Männliche sowie weibliche Bauern sehen sich dabei großen Herausforderungen gegenüber, wie zum Beispiel begrenzte Ausstattung und eine fehlende unterstütztende Umgebung. Empfehlungen, wie diese Herausforderungen angegangen werden können, finden sich in der kompletten SLE-Auslandsstudie.



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