keyvisual small bs new
DSCN9817 © SLE

 

Neues Paper: Klimawandel aus Perspektive der Farmer

Um die Auswirkungen des Klimawandels verstehen zu können, müssen wir verstehen, wie Bauern den Klimawandel wahrnehmen. Es ist bekannt, dass Bauern nur dann angemessene Schritte unternehmen, wenn sie auch bemerken, dass es einen Wandel gibt. Diese Studie hat zum Ziel das Verständnis vom Klimawandel von kenianischen Bauern, welche indigene afrikanische Pflanzen anbauen, zu analysieren und die Hauptunterschiede zwischen verschiedenen Agro-Klima-Zonen zu identifizieren und zu diskutieren. Außerdem soll der Einfluss des Wandels auf den Unkraut- und Seuchenbefall analysiert werden.

 

Bauern haben erkannt, dass die Temperaturen steigen, während Regen nachlässt, später einsetzt und früher wieder aufhört als bisher. Wechselhafte Bedingungen führen vermehrt zu Dürren und Überflutungen. Die Ergebnisse der Studie zeigen eine signifikante Beziehung zwischen dieser Wahrnehmung und den Agro-Klimazonen. Meteorologische Daten stützten die Wahrnehmung der Bauern. Zwar wurde kein Trend für die durchschnittliche jährliche Regenmenge festgestellt, allerdings wurde ein signifikanter Anstieg für die semi-humide Zone festgestellt. Außerdem zeigen die Ergebnisse hoch signifikante Unterschiede in der durchschnittlichen jährlichen Regenmenge unter den einzelnen Zonen. Die Bauern bemerkten einen reduzierten Ertrag und Veränderungen bei Unkraut- und Seuchenbefall. Die Ergebnisse der Studie sind eine Grundlage für lokale institutionelle Veränderungen, welche helfen können, die Effekte des Klimawandels zu reduzieren.

Lesen Sie das gesamte Paper hier: